Mich auf einen Stil festzulegen, ist nicht mein Stil - nicht künstlich in eine Form gepresst, es ist
(m)eine Form der Kunst
Die Visualisierung von künstlerischen Ideen habe ich bei Paul-Gerhard Bertrams, der ein Meisterschüler von Otto Pankok war, gelernt. Wesentlichstes Element der Ausbildung war die Abkehr vom Detail, gleichbedeutend mit der Hinwendung zur Abstraktion und Nicht-Wirklichkeit.
Malerei ist für mich emotionaler Ausdruck, immer wieder neues Experimentieren, das besonders in den abstrakten und lebendigen Bildern sichtbar wird.
Mit PAINT-ART kann ich der mir eigenen Kreativität eine neue Gestaltungsform geben, die auf die klassischen Werkzeuge und Materialien verzichtet.
2003 habe ich diese Werkzeuge bewusst durch virtuelle Leinwände, Pinsel, Stifte und Farben ersetzt. Die Software bedient sich experimenteller Arbeitstechniken, die die virtuellen Mittel immer wieder neu in Beziehung setzen.
Die Frage, was für mich Kunst ist und bedeutet, habe ich anlässlich einer Vernisage 2010 so ausgedrückt: "Die Integration des Bildes und des betrachtenden Individuums in einer einzigartigen Interpretationsebene, ist der harmonische Einklang zwischen Kunst und Leben - ist die Bereicherung durch die Kunst, die individuell erfahrbar ist und erfahren werden muss."
Häufig sind auf Internetseiten viele private Daten über die Inhaber dieser Seiten zu lesen. Private Daten haben für mich einen hohen Stellenwert. Um diesen besonderen Wert des Privaten zu erhalten, sei nur soviel sei gesagt - dafür aber mit sehr viel Wertschätzung: seit mehr als 30 Jahren lebe ich zusammen mit meiner Frau Petra in dem schönen Löhndorf, das geprägt wird durch seine freundlichen, offenen "alteingesessenen" und "zugezogenen" Bewohner. Das alles ist für mich oft die Inspiration, die nötig ist, um etwas Neues zu bilden.
Abend am Fluss | Bild in Brauntönen | Begegnung |
Das Bild „Abend am Fluss“, in Blautönen gehalten, wirkt wie eine Oase der Ruhe inmitten der Hektik des 21. Jahrhunderts. Dabei ist die Landschaft nur durch wenige Elemente angedeutet und bei ge-nauer Betrachtung eine Aneinanderkettung grober Pixel mit in schwarz und weiß gezeichneten Kanten. | Ein großformatiges Bild in Brauntönen mit weichen horizontal geschwungenen Formen und Anklängen von Wellen zieht den Blick in ein außerhalb der Mitte angebrachtes Zentrum und den Betrachter hinein lockt. | Die „Begegnung“, eine Komposition aus farbigen Flächen und graphischen Elementen aus gebo-genen monochromen Linien unter einem Raster aus geordneten rechteckigen Formen. Es strahlt zunächst durch Farbvielfalt Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus. Bei Konzentration auf die Figuren stellen sich dann Fragen über die Be-ziehung der Figuren zueinander: schützend oder drohend, liebend oder verachtend. Es gibt keinen bildhaft konkreten Hinweis, wie die Beziehung zu interpretieren ist. Jeder Betrachter wird sie durch seine persönlichen Erfahrungen unterschiedlich deuten. |


